Na, seid ihr auch so müde? Dann habt ihr vermutlich ein Baby, das noch jünger als ein Jahr ist. Denn eine Studie belegt nun: Frisch gebackene Eltern haben im Schnitt 880 Stunden weniger Schlaf als andere.

Babys halten uns Eltern ganz schön auf Trab – auch nachts. Schlaflose Nächte kennen wir alle, entweder weil das Kleine mal krank ist, Zähne bekommt, Hunger hat oder aus schlichtweg unerfindlichen Gründen wach liegt. Nun haben Wissenschaftler im Rahmen einer neuen Studie offenbart, wie viel Schlaf uns unser Nachwuchs kostet.

Insgesamt 2.000 Eltern wurden zu ihrem Schlafverhalten befragt. Mit spannenden Ergebnissen! Frisch gebackene Eltern bekommen der Studie zufolge im ersten Lebensjahr des Babys tatsächlich deutlich weniger Schlaf als gedacht – nämlich ganze 880 Stunden weniger, als sie normalerweise schlafen würden. Das entspricht mehr als drei Monaten Schlaf, der einfach wegfällt.

Jeder hat sich schon mal mit Absicht schlafend gestellt

Auch sonst hält die Studie einige interessante Fakten bereit. Jedes zweite Paar hat sich nachts schon mal gestritten, wer denn nun aufstehen und sich ums Kind kümmern muss. 7 von 10 befragten Personen gaben außerdem an, sich schon mal mit Absicht schlafend gestellt zu haben, wenn das Baby weint, damit der andere Elternteil aufstehen muss. 15 Prozent der Befragten sind sogar schon mal am Küchentisch eingeschlafen.

Welcher Elternteil letztlich besser wegkommt in der Gleichung, ist wohl eine Sache des persönlichen Empfindens. Männer wie Frauen gleichermaßen waren sich nämlich sicher, dass sie wegen des Nachwuchs deutlich weniger Schlaf kriegen als der andere Elternteil.

Beauftragt wurde die Studie vom britischen Matrazenhersteller Eve Sleep.

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