Der! Schnuller! Muss! Weg! Wer zu dieser Erkenntnis gelangt, ist meist dankbar für ein wenig Hilfe von außen. Denn welche Mami möchte schon der Buh-Mann beim eigenen Kind sein? Klaus Schnullermaus heißt hier der Retter in der Not.

„Wir wollen es mal ohne Schnuller versuchen“, haben wir schon viele Eltern sagen hören. Meist mussten diese ihren Plan schon wenige Wochen später über den Haufen werfen. Denn schreit Nuckelchen nur zu genüge oder macht seinem Namen alle Ehre (und Mama möchte mal eine Brust- oder Flaschengebe-Pause), wirkt so ein Schnuller plötzlich ungemein attraktiv.

Und ja, der Nucki kann durchaus ein wenig Ruhe ins Haus bringen. Umso schlimmer wird die Zeit, wenn dein Kleines seinen liebgewonnenen Freund wieder abgeben soll. „Du bist jetzt zu groß für einen Schnuller“, heißt es von der Elternseite – aber auch nur von dort. Meist sieht der Nachwuchs das ganz anders. Doch wie wird man den treuen Begleiter, der zwar Frieden, aber auch Zahnfehlstellungen mit sich bringen kann, wieder los?

Klaus Schnullermaus eilt zu Hilfe

Bestechung und radikales Durchgreifen kommen bei deinem Kind vermutlich nicht so gut an. Anders liegt der Fall, wenn Klaus Schnullermaus zu Besuch kommt. Klaus wer? Wir klären gerne auf:

Sozialpädagogin Birgit Hörner und Künstlerin Silke Weßner haben selbst Kinder und langjährige Erfahrung im Schnuller-Entsorgen. Nun haben die beiden es sich zum Anlass genommen, auch anderen Eltern beim Abgewöhnen zu helfen. Der, der das Sauger-Problem lösen soll, heißt Klaus Schnullermaus und ist, wie der Name bereits sagt, eine Maus.

Er besucht Kinder, die inzwischen zu groß geworden sind (Kids ab zwei Jahren) für ihren kleinen Gummifreund und nimmt ihnen ihre Schnuller nach und nach weg. Bis keiner mehr übrig ist. Natürlich macht er das nicht einfach so und aus gemeinen Beweggründen heraus, sondern um dem Nachwuchs im Tausch gegen den letzten Schnuller ein Geschenk zu hinterlassen. Damit dein „Terrible Two“ auch versteht, was Klaus plant, darf er der Schnullermaus bei einem Einsatz beim kleinen Peter quasi über die Schulter schauen.

Kinderbilderbuch mit Anleitung und „Ankündigungsservice“

Das Buch ist, wie die Geschichte selbst, liebevoll durchdacht und gestaltet – die Methode der Entwöhnung recht einfach zu verstehen. Auf den letzten Seiten findest du eine kleine Anleitung, wie du das Schnullermaus-Spiel am besten vorbereitest und durchziehst, damit dein Kind keinen Verdacht hegt. Wer mag, kann sogar einen netten Dienst des Thekla-Verlags nutzen: Hier dürfen Eltern eine Postkarte bestellen, die den Besuch von Klaus Schnullermaus ankündigt.


 

 

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